1 Ein Akrobat auf dem Hochseil — oder vielleicht in seinem Zimmer, im Gefängnis?

2 Vier Mädels nach dem Sportunterricht. Wahrscheinlich haben sie gerade ihre Noten bekommen.

3 Zwei Männer in Fußbädern: the Chiefs. Überall fällt alles auseinander. Sie denken sich: »So ist es halt.«

4 Ein Auto mit einem Hot-Dog-Wagen. Es wird scharf geschossen.

5 Mit dem Onkel am Pool und

6 mit der Oma am Strand.

7 Zeitungen austragen um 3 Uhr morgens im Schneesturm. Dunkel und Weiß.

8 Drei Frauen: Laura, Janet, Karen. Und zuletzt

9 ein Dirigent mit seinen Ballerinas.

 

Gary Hoopengardner (Jahrgang 1979, aus Cleveland/Ohio) hat eine Zeit lang seine Verbindung zur Außenwelt mit der Beziehung zu seinen Bildern eingetauscht. Er sagt, man könne nicht beides gleichzeitig haben. Entweder das eine oder das andere. Im Sommer 2015 kam ihm die Idee zu diesen Gemälden. Er hat nun eineinhalb Jahre daran gearbeitet. Für ihn gibt es keinen Unterschied — ob er Bilder skizziert oder auf seinen Bass Musikstücke entwirft. Er baut seine Rahmen und mischt seine Farben. Er zerstört seine Bilder und baut sie wieder auf. Die Dinge passieren einfach. Nicht mit Absicht. Kein Konzept, er malt einfach.

 

Vernissage:   Mittwoch, 7. Dezember 2016 // 19.00 Uhr

Ausstellung:   8. Dezember bis 29. Januar // Dienstag bis Samstag 11.00 bis 18.00 Uhr

 Galerie Straußberger Platz 4 — 10243 Berlin

 

Eine Kooperation mit dem Collectors Club Berlin und Haus am Meer.

 

 

 

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