Hannah Parr lebt zwischen Berlin und Santo Domingo, aus diesem Grund sind Reiseerkundungen ein zentrales Thema ihrer Kunst. Sie arbeitet fast ausschließlich mit weggeworfenem Holz. Die gefundenen Objekte werden zu Vektoren oder Werkzeugen der Erforschung, die einerseits durch die neue Farbe und die bewusste Wahl emporgehoben werden: neu beseelt und aufgrund ihrer Präsenz im neuen Kontext stehen die Farbigkeit und Komposition an erster Stelle. Ihre Arbeiten evozieren eine Autonomie der Form in einer physischen Präsenz; ein Fest von unerwarteten formalen Qualitäten: Kräfte, die an unsere Wahrnehmung von Geschichte appellieren und an die Liebe zum Geschichte(n) erzählen; eine Erforschung der Anforderungen von Funktion, und wie Funktion uns zwingt, uns zu vereinheitlichen und uns so auch in unserem Sein zu vereinfachen.

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