Als Naturwissenschaftler und Physiker ist Wolfgang M. Heckl begeistert von der Kreativität der Natur. In seiner Malerei versucht er einerseits die eigenen Einsichten in die Nanowelt der Atome und Moleküle in die Kunst zu übertragen und sich andererseits den offenen Blick auf Landschaften und Menschen zu erhalten. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Wissenschaft und Kunst ist charakteristisch für seine Arbeiten.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, die in den Jahren 1986 bis 2012 entstanden sind.

DNA-Stränge, Moleküle, Blutplättchen, Lipide, Abstrakte – daneben Bilder aus seinem privaten Bereich, Porträts von Menschen aus seinem Umfeld, Murnauer und Garmischer Impressionen oder Meereslandschaften.

Prof. Dr. rer. nat. habil. Wolfgang Martin Heckl wurde 1958 in der Oberpfalz geboren. Er ist ein deutscher Biophysiker mit dem Arbeits- schwerpunkt im Bereich der Nanowissen- schaften und der Rastersondenmikroskopie. Von 1978 bis 1985 studierte er Physik an der Technischen Universität München und promovierte 1988 zum Dr. rer. nat. am Institut für Biophysik. 1993 erhielt Heckl den Philip-Morris-Forschungspreis für seine Arbeiten zur Strukturaufklärung der DNA-Basen und wurde für das Schreiben eines atomaren Bits unter dem Titel »Kleinstes Loch der Welt« in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen. Seit 2004 ist er Generaldirektor des Deutschen Museums in München.

»Moleküle in der Landschaft« ist Wolfgang M. Heckls zweite Einzelausstellung.

www.wolfgang-heckl.de

Ausstellung 11. – 21. Mai 2012
täglich 15.00 – 20.00 Uhr

Vernissage:
Donnerstag, 10. Mai 2012, 18.00 – 23.00 Uhr

Studio La Cave
Buttermelcherstr. 21, München

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